internationale musiktage   

Kottmann-Preis

Alois Kottmann-Preis für klassisches, sangliches Violinspiel in Verbindung mit der Stadt Frankfurt a.M.

Der ursprüngliche Antrieb Geige spielen zu wollen sind das Singen und ein rhythmisches Sich-Bewegen. "Klassische" Disziplin und eine die Persönlichkeit kenn- und auszeichnende Sanglichkeit des Tones sollen durch die Stiftung des Preises gefördert werden.

Der Preis ist kulturorientiert und sieht deshalb keine Altersbegrenzung vor. Er dient der Förderung der Frankfurter Carl Flesch-Tradition, die in Alma Moodie (in der Main-Metropole) und Max Rostal (im europäischen Raum) ihre bedeutendsten Vertreter hatte. Der besondere Akzent liegt auf künstlerisch-stilistischer Durchdringung der Werke bei hoher "Sanglichkeit" des Tones.

Der Preis wird jährlich im Rahmen der "Internationalen Musiktage Hofheim" ausgetragen:

Veranstaltungsmonat ist Mai, Anmeldeschluß ist April
Austragungsort ist Hofheim am Taunus
Dotierung: 3000.- Euro (Sonderprämien werden zusätzlich vergeben)
die Preisverleihung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen eines Festaktes durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main im Frankfurter "Römer"
jährlich wechselnde Pflichtstücke
keine Altersbegrenzung
Auswendigspielen wird nicht gesondert gewertet
die Teilnehmerzahl ist begrenzt
Jury:
Prof. h.c. Alois Kottmann (Violine)
Boris Kottmann (Violine)
Margit Neubauer (Gesang – Oper Frankfurt/Main)
Agnes Giebel (Gesang – Ehrenjurorin)
Prof. Richard Rudolf Klein (Komposition - Ehrenjuror)

Die Preisträger 2001-2015

2015:
Preisträgerinnen:
1. Preis Yu Matsuda (Japan)
2. Preis Theresa Sophie Reustle
(Deutschland)
Sonderprämie Johanna Radoy (Deutschland)
Lobende Anerkennung Christine Elisabeth Müller (Deutschland)

2014:
Preisträgerinnen:
Verena Kurz (Deutschland)
Antonia-Sophie Pechstaedt (Deutschland)
Sonderprämien:
Lea Hausmann (Deutschland)
Yonjoo Kang (Südkorea)
Jeanine Thorpe (Großbritannien)

2013:
Preisträgerinnen:
Olga Arnakuliyeva (Ukraine)
Lisa Schumann (Deutschland/Japan)
Laura Zarina (Lettland)
Alois Kottmann-Sonderpreis:
Sabrina Vivian Höpcker
Sonderprämien:
Brenda Frasier (USA)
Mika Seifert (Deutschland/Finnland)
Julia Weissmann (Russland)
Lobende Anerkennung:
SuJin Ann (Südkorea)
Verena Kurz (Deutschland)
Katja Pietzsch (Usbekistan)

2012:
Es konnte kein 1. Preisträger ermittelt werden!
Förderpreise:
Jon Hess Andersen (Dänemark)
Stephanie Appelhans Deutschland)
Anna Neubert (Deutschland)

2011:
Preisträgerin:
Senta Johanna Kraemer (Deutschland)
Sonderprämien:
Bo Xiang (China)
Saschka Haberl (Deutschland)

2010:
Preisträger:
1. Preis Jayoung Jeon (Süd-Korea)
2. Preis Oleksii Semenenko (Ukraine)
Sonderprämien:
Liv Migdal (Deutschland)
Katja Schott (Ukraine)
Lobende Anerkennung:
C. Christopher (Taiwan)

2009:
Preisträger: Célia Schann (Frankreich)
Marcus Tanneberger (Deutschland)
Harim Chun (Korea)
Sonderprämien:
Ludwig Dürichen (Deutschland)

2008:
Preisträgerin: Yan Yan Chang (China)
Sonderprämien: Byol Kang (Deutschland)
Martina Trumpp (Deutschland)

2007:
Preisträger: Chloé Kiffer (Frankreich)
Istvan Horvath (Deutschland)
"Bach-Preis der Stadt Hofheim am Taunus": Sabrina-Vivian Höpcker (Deutschland)
Sonderprämie:
Rebecca Martin (Deutschland)
Besondere Anerkennung:
Célia Schann (Frankreich)

2006:
Preisträgerinnen:
Yeo Young Yoon (Korea)
Myung Eun Lee (Korea)
Sonderprämien:
Zsuzsanna Czentnár (Ungarn)
Besondere Anerkennung:
Bahadir Arkilic (Türkei)

2005:
Preisträgerinnen:
Aya Muraki (USA-Japan)
Yoriko Muto (Japan)
Sonderprämien:
Marie-Luise Dingler (Deutschland)
Dina Zemtsova (Deutsch-Russisch)
Besondere Anerkennung:
Anna Knopp (Österreich)
Viviane Waschbüsch (Deutschland)

2004:
Preisträgerin:
Julia-Evelyn Zis (Polen)
Sonderprämie:
Almut Frenzel (Deutschland)
Besondere Anerkennung:
Eun-Ae Kim (Korea)

2003:
Preisträgerin:
Maria Azova (Usbekistan)
Sonderprämien:
Myung-Eun Lee (Korea)
Johanna Schlüter (Deutschland)
David Schultheiß (Deutschland)

2002:
Preisträgerin:
Ara Lee (Korea)
Sonderprämien:
Giuseppe Carotenuto (Italien)
Almut Frenzel (Deutschland)
Andrea E.-I. Kim (Deutschland)
Vivien Wald (Deutschland)

2001:
Preisträgerin:
Bojidara Kouzmanova (Bulgarien)
Sonderprämien:
Patricia Groß (Deutschland)
Vivien Wald (Deutschland)